Gastroenterologie

Gastroenterologie

Die endoskopischen Untersuchungen wie Gastroskopie (Magenspiegelung) bzw. Koloskopie (Spiegelung des Darmes) mit flexiblen Spezialgeräten  haben in den letzten Jahren zunehmende Bedeutung gewonnen. Qualität und Hygiene unterliegen strengen Richtlinien und werden im Rahmen eines Qualitätsmanagement geregelt, weiterentwickelt und überwacht..

Aufgrund der Genauigkeit, krankmachende Veränderungen der Schleimhaut zu erkennen, zuzuordnen und ggf. zu entfernen und nicht zuletzt wegen der fehlenden Strahlenbelastung sowie guten Verträglichkeit wird diese Art der Diagnostik in der inneren Medizin als Goldstandard bezeichnet und hat schon seit langer Zeit andere Untersuchungsverfahren komplett verdrängt.

Hiermit gelingt es, gerne unterstützt durch eine sanfte Kurznarkose, nach entsprechenden Darmreinigungsmaßnahmen, die Oberflächenbeschaffenheit der Schleimhäute von Magen und Darmtrakt in Vergrößerung zu inspizieren und falls Auffälligkeiten vorhanden sind, mit einer winzigen Spezialzange schmerzlos kleine Gewebeproben zu entnehmen. Die anschließend durchgeführte mikroskopische Begutachtung dieses Materials erlaubt eine noch genauere und differenziertere Aussage über das ggf. vorhandene Krankheitsgeschehen und ermöglicht so eine zielgerichtete Therapie.

Die endoskopische Diagnostik spielt auch in der Krebsvorsorge eine durch andere Untersuchungsverfahren nicht mehr zu ersetzende, gewichtige Rolle zur Früherkennung von Polypen (gutartige Schleimhautwucherungen), die das Potential der Entartung in sich tragen. Zudem kann Darmkrebs dann meist in einem gut zu behandelnden Anfangsstadium bereits vor Auftreten von Beschwerden aufgedeckt werden. Im Rahmen der in den letzten Jahren erfolgten Aufklärungsarbeit durch Funk und Fernsehen, aber auch wegen des schonenden Vorgehens während der Untersuchung, besteht hierfür in der Bevölkerung eine zunehmende Akzeptanz. Zusätzlich können während des endoskopischen Eingriffes die meisten der diagnostizierten Polypen mit Hilfe von Spezialinstrumenten in Form einer Polypektomie entfernt werden. Damit kann Ihr Risiko, Darmkrebs zu bekommen, um 90% gesenkt werden.

Darüber hinaus könnenSie in speziellen Sprechstunden beraten werden, wenn Sie an Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa oder an einer Lebererkrankung leiden.

Verschiedene Atemtests (C13-Atemtest, H2-Laktose, H2-Fruktose, H2-Glucose) zur gastroenterologischen Funktionsdiagnostik sowie ein speziell gastroenterologisch ausgerichtetes Labor stehen ebenfalls zur Verfügung.

Gastroenterologie 

Gastroenterologie

Koloskopie 

Koloskopie
Einblicke
Right Left
Schließen